Grundschule_Luftbild
    Wichtige                                        Informationen

Umgang mit Absentismus
Die Informationen zum Umgang mit Absentismus erhalten die Erziehungsberechtigten schriftlich in Form eines Elterninformationsbriefes zu Beginn eines neuen Schuljahres.

a) Fernbleiben vom Unterricht bei Krankheit u.ä.
Bei kurzfristigen Erkrankungen melden Sie Ihr Kind bitte gleich morgens vor Unterrichtsbeginn ab. Dann sind wir über den Grund des Fehlens informiert und müssen uns keine Sorgen machen, dass eventuell auf dem Schulweg etwas passiert sein könnte. Gleichzeitig gewährleistet das frühzeitige Abmelden Ihres Kindes vor 8.00 Uhr ggf. die fristgemäße Abmeldung vom Mittagessen im Rahmen der Ganztagsbetreuung. Sollte Ihr Kind morgens unentschuldigt fehlen, werden wir uns unmittelbar nach Unterrichtsbeginn telefonisch bei Ihnen nach Ihrem Kind erkundigen. Bleibt ein Schüler längere Zeit (mehr als 3 Tage) dem Unterricht fern (z.B. Krankheit, Unfall u.ä.), so sollten die Eltern der Klassenlehrerin telefonisch oder mündlich eine Mitteilung darüber machen. Bei Wiedereintritt in die Schule legt der Schüler in jedem Fall eine schriftliche Entschuldigung in Form eines Eintrags in den Schulplaner bzw. eine ärztliche Bescheinigung vor.
Das Fehlen eines Schülers wird im Klassenbuch vom Klassenlehrer vermerkt und bei Vorlage einer schriftlichen Bescheinigung bzw. bei mündlicher oder telefonischer Mitteilung als entschuldigt abgehakt. Die im Klassenbuch notierten Fehltage werden auf dem Zeugnis vermerkt, wobei ein Fehlen ohne Bescheinigung bzw. Mitteilung als unentschuldigt gilt und über den Vermerk im Klassenbuch hinaus auch im Zeugnis ausgewiesen wird.
Sollten Eltern ihre Kinder gehäuft unentschuldigt von der Schule fernhalten bzw. nur unzureichende Entschuldigungen vorbringen, behält sich die Schulleitung das Recht vor, den Grund des Fehlens ggf. durch ein ärztliches Attest einzufordern.
Arzttermine sollten auf den Nachmittag gelegt werden. Sind diese nur am Vormittag möglich, so sollte die Klassenlehrerin vorher telefonisch oder mündlich informiert werden.

b) Verspätungen
Fällt ein Schüler/ eine Schülerin durch regelmäßige Verspätungen auf, ist mit den Eltern Kontakt aufzunehmen, um Klärung zu bitten und auf den verpflichtenden Schulbesuch hinzuweisen, zu dem auch pünktliches Erscheinen gehört.

c) Beurlaubung/ Befreiung
Sollten die Erziehungsberechtigten aus privaten Gründen (z.B. Familienfeier) eine Befreiung vom Unterricht für ihr Kind wünschen, kann die Klassenlehrerin den betreffenden Schüler für einen Tag vom Unterricht freistellen. Eine Beurlaubung muss jedoch rechtzeitig bei der Klassenlehrerin unter Angabe des Grundes erfragt werden.
Eine darüber hinausgehende Beurlaubung bedarf der Genehmigung durch die Schulleitung in Absprache mit der Klassenlehrerin. Die Erziehungsberechtigten sollten rechtzeitig einen schriftlichen Antrag unter Angabe des Grundes stellen und diesen bei der Schulleitung einreichen. Antrag und evtl. Genehmigung sind der Schülerakte beizufügen.
Vor und nach den Ferien darf eine Beurlaubung ausnahmsweise nur in den Fällen erteilt werden, in denen die Versagung eine persönliche Härte bedeuten würde.

d) Ordnungsamt
Sollten die in Punkt a) genannten Maßnahmen bei wiederholt unentschuldigtem Fehlen nicht greifen, ist die Einschaltung des Ordnungsamtes erforderlich.
 

Unterricht an kirchlichen Feiertagen
An kirchlichen Feiertagen wie Reformationstag, Allerheiligen, Fronleichnam etc. ist nicht mehr unterrichtsfrei! Den Schülern ist allerdings die Möglichkeit einzuräumen, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Der Wunsch zur Teilnahme an einem Gottesdienst ist der Klassenlehrerin von den Erziehungsberechtigten rechtzeitig schriftlich mitzuteilen.

Unterrichtsausfall bei besonderen Witterungsbedingungen
Die Entscheidung darüber, ob bei extremen Witterungsverhältnissen wie Straßenglätte, Schneeverwehungen, Hochwasser und Sturm der Unterricht ausfallen muss, trifft die Landesschulbehörde, die die Entscheidung auf die Landkreise übertragen kann. Die Entscheidung wird so früh wie möglich (ab 6.00 Uhr morgens) über den Hörfunk bekannt gegeben.
Schüler, die trotz des Unterrichtsausfalls zur Schule gekommen sind, werden planmäßig beaufsichtigt.
Bei über den Hörfunk angeordneter, vorzeitiger Beendigung des Unterrichts im Laufe des Schulvormittags verbleiben die Schüler (auch Fahrschüler) grundsätzlich nach Stundenplan in der Schule. Die Schüler dürfen nur dann vorzeitig, d.h. abweichend vom Stundenplan, nach Hause entlassen werden, wenn sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt werden oder die Erziehungsberechtigten sich im Einzelfall (z.B. telefonisch) mit der Entlassung einverstanden erklärt haben. Es ist sicherzustellen, dass die Schüler bis zum Verlassen der Schule beaufsichtigt werden.
Befürchten die Erziehungsberechtigten eine unzumutbare Gefährdung auf dem Schulweg durch extreme Witterungsverhältnisse, so können sie ihre Kinder auch dann für einen Tag zu Hause behalten oder sie vorzeitig vom Unterricht abholen, sofern kein Unterrichtsausfall angeordnet ist.